Aktuelles/Coronavirus

COVID-19 ist eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Viruserkrankung.
Sie wurde erstmals 2019 in Wuhan beschrieben und verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion.
 Die Coronaviren sind eine Virus-familie, die beim Menschen als Erreger von leichten Erkältungskrankheiten bis hin zum schweren akuten Atemnotssyndrom verursachen können.

Der häufigste Übertragungsweg ist eine Tröpfcheninfektion, aber auch eine Schmierinfektion durch belastete Oberflächen ist nach Einschätzung der Experten möglich.
Die Zeit von Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheits-symptome beträgt 2-7 (-max. 14 Tage). 


Von den positiv Getesteten in Italien waren                            1.4% unter 19 Jahren,                                                              22% zwischen 19 – 50,

37.4% zwischen 51 and 70
39.2% über 70 Jahre alt.


Das mittlere Alter betrug 65 Jahre,
62.1% waren Männer und … 583 der positiv getesteten Personen arbeiten im Gesundheitswesen. 

Aus diesen Zahlen ergibt sich leicht, dass besonders die Älteren (>50 Jahre!!!) gefährdet sind und die durch mehrere Vorerkran-kungen gesundheitlich Belasteten. Und: Wir als Praxisteam sind gefährdet, aber auch gleichzeitig möglicher Überträger des Corona-Virus.


Beschwerden:
10% der Fälle waren beschwerdefrei,
 5% hatten sehr geringe Beschwerden,
30% wiesen milde Symptome auf,
31% waren krank,
  6% hatten schwere Symptome und
19% waren sehr krank.



Sollte ein Mitbürger erkranken (was in den nächsten Wochen sehr wahrscheinlich ist), ist die Quarantäne ein Schutz. Schutz vor schneller Ausbreitung, Schutz der Umgebung, aber das Virus breitet sich dennoch aus.
Denn: 

Jeder Infizierte steckt durchschnittlich 3-4 Mitmenschen an.
Aktuell (16.3.2020) kommen wir in den Bereich der Epidemie, wo wir jeden Tag eine Verdopplung der Fallzahlen erwarten dürfen.


Hamsterkäufe sind egoistisch und schwachsinnig, auch sehr seltsam- "seit wann kann man Toilettenpapier essen?"
Wir sollten uns lieber überlegen, wie wir den gefährdeten Men-schen und denen unter Quarantäne Hilfe und Unterstützung (zum Beispiel beim Einkauf oder Versorgung von Haus und Hof) anbieten können.
Hier kann sich unsere Gesellschaft beweisen, kann sich jeder einbringen.
Denn: Nach Einschätzung der Fachleute wird die Pandemie erst gegen Pfingsten nachlassen. Und bis dahin sind es noch über 2 Monate.
Also: zeige ein Jeder seine guten Seiten und unterstütze die, die Hilfe benötigen.


Wie kann man Hilfe organisieren?

Zum Beispiel über www.nebenan.de.


Eine Nachbarschafts-App für Smartphone, Tablet und PC mit vielen einfachen Möglichkeiten

  1. Hilfe anzubieten
  2. Um Hilfe zu bitten
  3. Auf innerörtliche Veranstaltungen hinzuweisen

Kurzum: in unserer digitalen Zeit ein Werkzeug, um „Das Dorf wieder Dorf sein zu lassen“

Bei Fragen hierzu bitte an den Chef wenden, der kennt sich aus.



Wenn wir zusammenhalten:

  • Wird die Coronakrise einfach(?) vorübergehen.
  • Werden wir unsere guten Seiten gezeigt haben.
  • Wird unsere Nachbarschaft, unser Dorf stärker geworden sein.
  • Werden wir unsere Nachbarn besser kennengelernt haben.
  • Haben wir gelernt die kleinen Dinge wieder wert zu schätzen.
  • Können wir die Feste mehr genießen.

 



Es ist eine ungewohnte und noch nie dagewesene Situation eingetroffen, mit der wir auch wieder umgehen müssen, aber gemeinsam werden wir es schaffen.


Wir machen uns für Ihre Gesundheit stark






Wir arbeiten daran alles noch perfekter werden zu lassen, brauchen aber mehr Zeit, als es sich Dr. Klein gewünscht hat. 

Aber: es wird und es wird vernünftig und durchdacht werden.


Lassen Sie sich weiter überraschen. 


Ach, falls Sie eine nette Ärztin/einen netten Arzt im Krankenhaus kennenlernen, sprechen Sie sie/ihn ruhig an. Wir suchen weiterhin Unterstützung und wollen Ihnen, unseren Patienten die ärztliche Versorgung in Schenklengsfeld, dem Heimatort unseres Chefs, langfristig sichern.

Schildern Sie wie schön es für Ärztinnen/Ärzte sein kann in einer Hausarztpraxis mit dem Spektrum einer internistischen Praxis in einem engagierten und meistens lächelndem Ärzteteam zu arbeiten. 

Ohne Nachtdienste, ohne Wochenenddienste


Unser Tipp:

Bringen Sie Ihren Impfausweis mit in die Praxis, damit wir Ihren  Impfschutz  kontrollieren und eventuell auffrischen können. 

Denn viele Ältere sind sehr sehr lange nicht mehr gegen Tetanus und Diphterie und Keuchhusten geimpft. Aber gerade der mangelnde Impfschutz gegen Keuchhusten kann für die Enkel oder Urenkel gefährlich werden.